50 kostenlose HIV-Selbsttests!

Durch Unterstützung des Landes-Gesundheitsministeriums können wir ab sofort 50 HIV-Selbsttests kostenfrei zur Verfügung stellen. Vielen Dank für die Unterstützung!

Insbesondere in Zeiten von Corona ist es wichtig, Beratungs- und Tesmöglichkeiten aufrechtzuerhalten.

Diese HIV-Selbsttests haben eine Genauigkeit von 99,9 %, können allerdings eine HIV-Infektion in den letzten 12 Wochen noch nicht sicher nachweisen. Wir empfehlen allen sexuell Aktiven, die ihren HIV-Status nicht kennen, sich testen zu lassen. Denn bei rechtzeitiger Behandlung haben HIV-Positive eine fast normale Lebenserwartung. Ulrich Besting, Psychologe der Aidshilfe, weist auch auf den Test als Präventionsmaßnahme hin. „Wenn ein Mensch mit HIV seine Infektion kennt und gut behandeln lässt, kann er nach einiger Zeit auch beim Sex das Virus nicht mehr übertragen“.

Die kostenlosen Tests sind ab sofort bei uns in der Beratungsstelle in der Schaumburgstraße 11 erhältlich (ein Test pro Person). Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 10 bis 18 Uhr sowie Freitag von 10 bis 12 Uhr. Eine Beratung zum Selbsttest ist selbstverständlich weiterhin möglich.

aktuelle Informationen zu Angeboten der Fachstelle in Zeiten von Corona

Die Fachstelle für Sexualität und Gesundheit hat wieder geöffnet.

Während die Beratungen am Telefon und digital nahtlos weiterlaufen konnten, hat die Beratungsstelle in der Schaumburgstraße nun auch wieder für persönliche Kontakte geöffnet. Dies gilt vorerst nur für persönliche Beratungsanliegen. Über die Wiederaufnahme von Gruppenangeboten informieren wir zeitnah.

Der nächste Testabend findet voraussichtlich am 16.6.2020 statt (weiter Infos unter Testangebot).

Für Fragen rund um Sex in Zeiten von Corona haben wir ein Community Phone über Herzenslust NRW eingerichtet. Dieses ist montags von 16 bis 18 Uhr erreichbar. Weitere Infos unter Angebote-Beratung-Community Phone.

Wir bitten folgende wichtige Hinweise zu beachten:

In der Beratungsstelle besteht eine Maskenpflicht. Wie in allen anderen öffentlichen Einrichtungen auch, müssen Mund und Nase durch eine entsprechende Maske während des Besuchs bedeckt sein. Sollten Sie keine Maske dabei haben, klopfen Sie bitte, Sie erhalten eine Maske von uns.

Um die Ansammlung von mehreren Personen in der Beratungsstelle zu vermeiden, bitten wir um die Vereinbarung eines Termins. Bitte erscheinen Sie zur vereinbarten Uhrzeit und nicht früher.

Wir bitten neben dem Tragen einer Maske die Abstandsregelung von min. 1,5 m einzuhalten, auf eine entsprechende Handhygiene sowie auf das Niesen und Husten in die Armbeuge zu achten.

Bitte sehen Sie bei Erkältungs- oder Krankheitsanzeichen von einem Besuch der Fachstelle ab.

 

Gemeinsam werden wir das schaffen.

 

Corona-Virus: Beratungsstelle schließt aufgrund der aktuellen Situation

Die Beratungsstelle hat ab dem 16.03.2020 bis auf weiteres geschlossen; voraussichtlich bis mindestens zum 19.04.2020.

Wir folgen damit der Empfehlung der Stadt Münster und reagieren auf die Ausbreitung des Corona-Virus.

Auch wir wollen unseren Anteil leisten um einer schnellen Ausbreitung so gut es geht entgegenzuwirken und schränken unsere Angebote daher ein.

Wir sind telefonisch weiterhin zu den angegebenen Zeiten erreichbar.

Bitte nehmen Sie ausschließlich telefonisch oder per Mail Kontakt zu uns auf.

Wir bitten um Verständnis und Solidarität.

 

Es finden vorerst keine Veranstaltungen, Gruppenangebote, Ehrenamts-Treffen, Testabende o.ä. mehr statt.

 

Beratung: Weiterhin telefonisch und per Mail

Youthwork/Sexualpädagogik: Keine Termine bis mindestens zum Ende der Osterferien NRW

 

Alle wichtigen Informationen zu HIV und Corona bei der Deutschen Aidshilfe:

https://www.aidshilfe.de/aidshilfe-infos-corona

Telefonanlage defekt

Unsere Telefonanlage in der Beratungsstelle hat aktuell immer wieder technische Probleme, wir arbeiten daran.

Falls Sie uns nicht erreichen können, wenden Sie sich bitte per Mail an info@aidshilfe.org

oder rufen Sie uns über die Beratungsnummer an: 19411

Tim Fischer sammelt für unsere Arbeit

Der großartige Chansonnier Tim Fischer war zu einem Gastspiel in Münster mit seinem neuen Album „Zeitlos“. Zeitlos ist wahrlich auch seine Unterstützung. Bei dem Konzert wurden 811,06 € für unsere Arbeit gesammelt! Beate und Markus aus dem Vorstand haben die Spende freudig entgegen genommen. Wir sagen ganz herzlich: Danke!

Spendensammlung zum Welt-Aids-Tag

Mit Spendendosen und tausenden roten Schleifen waren Menschen aus Politik und Gesellschaft am Samstag, den 30.11.2019 in der Münsteraner Innenstadt unterwegs.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die großartige Unterstützung und die große Spendenbereitschaft!

Programm zum Welt-Aids-Tag in Münster

Seit 1988 findet jährlich am 1. Dezember der Welt-Aids-Tag statt.

Der Welt-Aids-Tag will Solidarität mit Menschen mit HIV und Aids fördern und Diskriminierung entgegenwirken. Er erinnert an die Menschen, die an den Folgen der Infektion verstorben sind. Und er ruft dazu auf, weltweit Zugang für alle zu Prävention und Versorgung zu schaffen.

Ziel ist es, dafür zu sensibilisieren, wie wichtig ein Miteinander ohne Vorurteile und Ausgrenzung ist, und dafür, dass wir nur gemeinsam die Diskriminierung von Menschen mit HIV abbauen können.

Weitere Informationen finden Sie unter www.welt-aids-tag.de

 

Auch in Münster wird der Welt-Aids-Tag von zahlreichen Veranstaltungen begleitet. Eine ausführliche Programmübersicht finden Sie hier.

Landtagsabgeordnete Simone Wendland macht Selbsttest

Die Landtagsabgeordnete Simone Wendland hat die Aufklärungsarbeit der FSG-Aids-Hilfe Münster aktiv unterstützt, indem sie in der Beratungsstelle einen HIV-Selbsttest durchführte. HIV-Selbsttests sind seit Kurzem in Apotheken und Aids-Hilfen erhältlich. Die CDU-Politikerin und die Aids-Hilfe weisen mit dieser Aktion darauf hin, wie wichtig das Wissen um den eigenen HIV-Status ist.

Der Berater und Psychologe der FSG Aids-Hilfe Ulrich Besting betont, dass eine rechtzeitig erkannte und behandelte HIV-Infektion zu einer fast normalen Lebenserwartung führt. „Auch für die Verhinderung von  HIV-Neuinfektionen spielen die Tests eine überragende Rolle. Denn gut behandelte Menschen mit HIV verlieren vollständig ihre Infektiosität und können die Infektion nicht mehr an Sexpartner weitergeben“, ergänzt Besting.

 

Die FSG-Aids-Hilfe Münster empfiehlt allen sexuell aktiven Menschen, den HIV-Status zu überprüfen. Diese Empfehlung gilt im besonderen Maße für Frauen, die nach Einschätzung der Aids-Hilfe nur sehr selten ihren HIV-Status kennen.

Triathlon Staffel der Fachstelle in Dortmund

Auch in 2019 hat die FSG-AidsHilfe Münster ein sportliches Zeichen gesetzt. Erstmalig war mit Sonja Weimar sowie Stephan und Ulrich Besting eine Staffel beim Dortmunder Triathlon im und am Phönixsee am Start.

Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung gab es bei der Vorstandswahl keine großen Überraschungen.

Markus Giesbers wurde als erster Vorsitzender des Vereins wiedergewählt. Den stellvertretenden Vorsitz übernimmt Dora Steimer, die bereits in den vergangenen zwei Jahren als Beisitzerin im Vorstand tätig war. Beate Sietmann, die zuvor als zweite Vorsitzende fungierte, übernimmt als Kassenwartin die Finanzen im Verein. Werner Schäfer bleibt als Beisitzer im Vorstand, als neues Mitglied wurde zudem Daniel Krieg (ebenfalls Beisitz) gewählt. Frank Nackat gab den Posten des Kassenwartes ab und stellte sich aus persönlichen Gründen nicht zur Wiederwahl.

Markus Giesbers lobte auf der Versammlung die Zusammenarbeit des erweiterten Vorstandes in den vergangenen zwei Jahren. „Aufgaben können so besser verteilt werden und mit fünf statt drei Vorstandsmitgliedern kommen viele gute und neue Ideen in den Verein“, so Giesbers, der sich auch für die Anerkennung in Münster bedankte. „Wir werden von der Gesellschaft und Politik wahrgenommen, unterstützt und geschätzt. Dies spricht für unsere gute und wichtige Arbeit, aber auch für eine offene und aufgeschlossene Stadtgesellschaft“, ergänzt Giesbers.

In Zukunft wolle der Verein insbesondere seine Angebote für junge HIV-Positive und die Vernetzung ausbauen. „Wir möchten weiterhin als Verein die Selbsthilfe und das Ehrenamt fördern und stärken“, so Steimer. In den verschiedenen Arbeitsfeldern der Präventionsarbeit, Beratung und Begleitung sind viele Menschen ehrenamtlich aktiv.

Foto: v.l.: Daniel Krieg, Beate Sietmann, Werner Schäfer (vorne), Dora Steimer, Markus Giesbers